23.04. 2012 | 21:14 Uhr

Nächster Zweitligist geht freiwillig in die 3. Liga

Handball-Bundesliga Frauen (HBF)

Grafik: HBF

Nächster Rückzug aus der zweiten Liga: Die TSG Ketsch wird zum Rundenende freiwillig aus dem Bundesliga-Unterhaus in die dritte Liga zurückgehen.

Dies vermeldet die Schwetzinger Zeitung am heutigen Montag. Ketsch war erst zur laufenden Runde in die eingleisige zweite Liga aufgestiegen. Der derzeit rein sportlich abgestiegene Klub hätte aufgrund des bereits feststehenden Rückzuges der TSG Wismar, des MTV Altlandsberg und des VfL Wolfsburg sowie des aufgrund der Insolvenz des damaligen Erstligisten Sindelfingen die Klasse gehalten, da es bereits jetzt keine sportlichen Absteiger aus der zweiten Liga gibt. Die TSG will sich in einer Pressemitteilung zur Lage äußern.

Mit dem Rückzug der TSG Ketsch wird nun ein weiterer Platz im Unterhaus frei, ob dieser allerdings besetzt werden kann, ist fraglich. Derzeit hat nur Nord-Meister Spreefüchse Berlin bereits eine Zweitligalizenz beantragt. Die Frist für die Aufsteiger läuft allerdings auch noch, West-Meister TSG Ober-Eschbach hat beispielsweise bereits angedeutet, einen Aufstieg wahrnehmen zu wollen. Ost-Meister HSG Blomberg-Lippe II hat hingegen bereits seinen Verzicht erklärt. Im Süden kämpfen der 1. FSV Mainz 05 und SV Allensbach noch um die Meisterschaft. Hier spekuliert man zumindest darüber, dass beide ehemalige Zweitligisten einem Aufstieg nicht abgeneigt wären.

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Autor: mak / Red.
Quelle: Handball-Welt vom 23.04.2012

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